Der letzte Bürger

Wie könnte eine Geschichte aussehen, die vom „Letzten Bürger“ handelt? Da wäre es wichtig, sich erst einmal klar zu machen, was überhaupt Bürgertum ist und wodurch es sich auszeichnet. Wir verbinden damit eine gewisse Form von Konservativismus, Traditionsverbundenheit und das damit verbundene Wissen. Der Protestantismus hat daraus auch einen Kulturprotestantismus abgleitet.

Das deutsche Bürgertum scheint dabei etwas anderes zu sein, als das französische Citoyen. Mit dem Ende des 2. Weltkrieges und der Nachkriegssituation hat das klassische Bürgertum noch einmal einen Aufschwung erlebt mit all den Brüchen, die durch die 68er gingen. Hatte die ehemalige DDR sich eher auf ein Kleinbürgertum spezialisiert, während wir als Großbürgertum auch kritisierbar waren?

Und beginnt mit dem Ende des Bürgertums das „Völkische“. Sind Bewegungen wie Pegida oder unsere Beschäftigung mit der Flüchtlingssituation und unser Verhalten Zeichen vom Ende des Bürgertums. Und wie sollte ein „Letzter Bürger“ aussehen und beschaffen sein? Welche Verfeinerungen, Fehler, Sünden sollte er an sich haben? Und ich welcher Form ließe sich das schriftstellerisch überhöhen?

Noch sind es Fragen. Auf der Suche nach Antworten, damit ich bald beginnen kann.

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