Tod und Auferstehung – Auferstehung und Tod

Bis zu 29 Kinder sollen unter den Opfern sein.

Ein Selbstmordanschlag in Pakistan – nur weil Christen Ostern gefeiert haben. Solange Menschen einander wegen ihrer Religion ermorden, hat diese Welt keine Chance auf Überleben.

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Unser Engel Gabriel

SPD-Chef Gabriel: Meister der Verdrängung

Natürlich war es zu erwarten gewesen, dass die AfD einen Riesensieg nachhause fährt. Wer sich jetzt noch überrascht gibt, lügt oder hat die Realitäten nicht erkannt. Was ist schlimmer? Mich beschäftigt auch nicht Winfried Kretschmann oder sein Herausforderer, den sicher sehr redlichen Guido Wolf, auch Haseloff ist kein Thema für mich. Und Klöckner schon gar nicht. Persönlichkeitswahlen sind das allemal. Und meine Gratulation geht unbedingt als Bayer auch an Malu Dreyer.

Nein, derjenige, der die schlechteste Figur des Abends abgibt ist Sigmar Gabriel. Da hilft es auch nicht, den Sieg von Malu Dreyer allein zu feiern und damit alle anderen Niederlagen schön zu reden und darauf zu schielen, wie auch die anderen verloren haben. Das ist, angesichts des Sieges der AfD, sogar ein wenig infam. Es ist weniger die Politik der Kanzlerin abgestraft worden, das scheint mir so gar nicht der Fall zu sein, aber es wird Sigmar Gabriel und seiner SPD die Gefolgschaft verweigert. Das scheint mir noch viel schlimmer. Wo eine SPD aber nicht mehr als Partei des sogenannten „Kleinen Mannes“ wahrgenommen wird, geht sie verloren. Die CDU war schon immer das Zentrum der Bürgerlichen. Bei denen schwanken die Prozentzahlen mal rauf mal runter. Mehr aber auch nicht.

Doch die SPD – sollte sie nicht endlich zugeben, was sie verloren hat, spätestens seit Schröder und Hartz IV. Den Hilflosen und Ohnmächtigen, den Geringverdiener und auch den Arbeiter, so noch in diesen Schichten gedacht wird. Hier ist die Schande des Abends selbstgemacht und darf nicht mehr länger verschwiegen werden. Damit die Kräfte, die unsere Demokratie gefährden oder sie zumindest in Misskredit bringen, nicht länger Oberhand bekommen oder behalten.

Harnoncourt ist tot

Nikolaus Harnoncourt (Archivbild) | Bildquelle: dpa

 

Ich war auf diesen einzigartigen Dirigenten aufmerksam geworden, als ich vielleicht vor zwanzig Jahren die kleine g-Moll-Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart hörte. So packend habe ich das eher unbekannte Werk – die große g-Moll-Sinfonie kennen die meisten von uns – nie mehr gehört.

Ich habe seinen Lebensweg eher am Rande mitbekommen. An seine Beethoven- Interpretationen mochte ich mich nicht gewöhnen. Da galten mir andere, wie Günter Wand, als eindrücklicher. Aber wenn er Musik erklärte, war man gepackt und hat so viel verstanden. Ich erinnere mich an einen redlichen Mann, einen bedeutenden Musiker. Er hat alt werden dürfen und geht doch zu früh.