Ruten schneiden

Am Sonntag ist wieder Spanking-Treffen. Es gibt schon die verwegene Lust, den einen oder anderen Gegenstand auszuprobieren. Und wer sich dazugehörig empfindet, naja, dem muss nichts erklärt werden, der weiß es eben.

Dabei sind die Fahrten auf den Bundesdeutschen Straßen zur Zeit verwegener, als eine kleine Verstriemung. Es regnet, wenn es regnet, nicht nur aus Kübeln oder Eimern. Mir fehlen die Begriffe für das, was schließlich wie eine Wand auf uns herunterfällt. Wenn nur die anderen Autofahrer das alle täten, was in so einer Situation wichtig wäre: Vom Gas gehen.

Meine Partnerin wird sich mir wieder anvertrauen.

Und zuhause werden wir wieder Nachrichten schauen über die großen und kleinen Katastrophen dieser Welt. Da finde ich das, was wir tun – übrigens mit unendlich viel Liebe und Würde – normaler, als vieles, was um mich herum geschieht.

Advertisements

Kuscheln mit Schokoladentorte

Hochwasser an allen Enden. Mag die Wetterlage sein, wie sie ist, so recht verstehen das wohl nur die Meteorlogen und die sind erstaunt, weil vorher noch nie erlebt. In der Umgebung wird Katastrophenalarm ausgelöst. Und wir spüren wieder einmal, wie hilflos wir gegenüber der Natur sind.

Gestern wieder bei meiner Spankingpartnerin, woraus sich eine echte Freundschaft entwickelt. Wundervoll ihr Vertrauen. Aber auch diese Tapferkeit, Kochlöffel und Rohrstock haben diesmal schon kleine Spuren hinterlassen. Sie lässt sich fallen, entspannt sich. Berührend diese Nähe. Kuscheln und Knuddeln danach.

Gedanklich versuche ich in die politische Landschaft Schneisen zu schlagen. Das geht ja zu, um uns herum. Brexit, Trump, Seehofer und Merkel (hat was von Alleinunterhalter an sich!), Gauland und Petry, die Linken und Sahra Wagenknecht… was wird mir in der Sommerpause die „heute-show“ fehlen.