Harnoncourt ist tot

Nikolaus Harnoncourt (Archivbild) | Bildquelle: dpa

 

Ich war auf diesen einzigartigen Dirigenten aufmerksam geworden, als ich vielleicht vor zwanzig Jahren die kleine g-Moll-Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart hörte. So packend habe ich das eher unbekannte Werk – die große g-Moll-Sinfonie kennen die meisten von uns – nie mehr gehört.

Ich habe seinen Lebensweg eher am Rande mitbekommen. An seine Beethoven- Interpretationen mochte ich mich nicht gewöhnen. Da galten mir andere, wie Günter Wand, als eindrücklicher. Aber wenn er Musik erklärte, war man gepackt und hat so viel verstanden. Ich erinnere mich an einen redlichen Mann, einen bedeutenden Musiker. Er hat alt werden dürfen und geht doch zu früh.

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Anspannung pur

Wie das Wetter, so die innere Anspannung. Momente ungelebter Lust. Es schmerzt und ich suche danach, ob ich nicht wieder jemanden anschreiben sollte. Meine Phantasie spielt Purzelbaum.

Beim Hören der „Cäcilienmesse“ von Charles Gounod ging es mir ganz tief. Bei dieser fast gewalttätig-romantischen Komposition.